Ein Betrieb mit Tradition - Entstehungsgeschichte


Dieser Bereich befindet sich momentan noch im Bau!

Der Stammhof der Familie Bellinghausen, der Bellinghauserhof, wird erstmals im Jahre 1218 unter den Besitzungen der Probstei Oberpleis erwähnt. Von der Propstei wurde der Hof als Lehen weiter vergeben. Von den Lehnsherren wird erstmals im Jahre 1432 berichtet.

Am 1.Mai 1432 wurde der Bellinghauserhof von einem Ritter von Bummelberg an Abt und Konvent zu Heisterbach übertragen. Die Familie Bellinghausen war damals schon Lehnsnehmer / Pächter / Erbpächter auf dem Bellinghauserhof.

Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 blieb der von der Familie Bellinghausen geführte Bellinghauserhof im Besitz des Klosters Heisterbach. Dann übernahm der preußische Staat den Hof als Eigentümer.

Am 11.Mai 1830 wurde der Hof von der preußischen Regierung zum Verkauf angeboten und an den Pächter Johann Bellinghausen und seinen ältesten Sohn Wilhelm verkauft.

Sohn Wilhelm blieb auf dem Bellinghauserhof und für die Söhne Heinrich (Henrich) und Peter (Petter) wurden in der Nähe 2 neue Höfe gebaut, der „Henrichs“ Hof und der „Pettesch“ Hof.

Vom 5.Mai 1890 bis zum Jahre 1958 bewirtschafteten Peter Bellinghausen & Ludmilla Bellinghausen geb. Weingarten den „Pettesch“ Hof in letzter Generation landwirtschaftlich.

Ab dem Jahre 1958 begann die Umstellung des landwirtschaftlich geführten „Pettesch“ Hof, Auelweg 22, durch Franz Bellinghausen & Resl Bellinghausen geb. Schenk, auf Plantagenobstbau und Legehennenhaltung (Äpfel, Erdbeeren, Eier).

Am 26.Juli 1977 wurde die Hof- und Gebäudefläche Dollendorfer Str. 227 erworben und zur Verkaufsstelle für selbsterzeugte Produkte an den Endverbraucher umgebaut (Obsthof- Siebengebirge.)

1994 wird im Auelweg eine Halle mit 500qm Fläche errichtet, welche nach und nach mit Kühlräumen zur Lagerung bestückt wird. (1. Kühlraum 1996; 2. Kühlraum 1999; 3. Kühlraum 2001; 4. Kühlraum 2003)

Die Kühlräume sind als CA-Lager (Controlled Atmosphere) ausgestattet, das bedeutet, dass nicht nur die Temperatur sondern auch die Luftzusammensetzung kontrolliert werden kann. Das wiederum hat den Vorteil die Vermarktungszeit der eigenen Äpfel auf bis zu 12 Monate auszudehnen. 

Im Jahr 1997 wird eine Halle inklusive Obst- zwischenlager und Apfel- und Gemüsekühlraum am Obsthof gebaut. Die Halle dient als Lagerfläche für Zukaufprodukte und der Verkauf wird vergrößert.

Ab 1.Juli 2000 wird der Betrieb, Königswinter Auelweg 22 und die Verkaufsstelle, Obsthof Siebengebirge, Königswinter Dollendorfer Str. 227, von Klaus Reuter & Martina Reuter geb. Bellinghausen weitergeführt.

Der landwirtschaftlichen Betrieb wird in den Gewerbebetrieb Obsthof Siebengebirge Klaus Reuter und in die landwirtschaftliche Produktion Martina Reuter aufgespalten.

2002 wird die eigene Erdbeerproduktion eingestellt um sich von nun an vermehrt auf die Äpfel zu konzentrieren. Kernobstplantagen werden ausgetauscht, neu gepflanzt und gepflegt.

In den letzten 10 Jahren weitet sich der Gewerbebetrieb Obsthof Siebengebirge durch u.A. Sortimentserweiterungen zu einem Betrieb mit mittlerweile 5 Festangestellten und 6 bis 8 Aushilfen aus.

2011 und 2012 werden Solaranlagen auf den Hallen errichtet und eine Photovoltaik GbR gegründet.

Anfang 2015 werden die Kassen auf ein Scannersystem umgestellt und die EC-Kartenzahlung wird möglich.